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Keramik-Unterlegscheiben

Was sind Keramikunterlegscheiben?

Moderne Wasserhähne verwenden häufig Spindeln mit Keramikscheiben anstelle von Gummidichtungen, um das Tropfen zu verringern, und lassen sich zudem mit nur einer Viertelumdrehung ein- und ausschalten.

Unterlegscheiben aus Aluminiumoxid- oder Zirkonoxidkeramik sind in einer Vielzahl von Formen und Größen erhältlich und eignen sich für eine breite Palette von Anwendungen, bei denen sie Schutz vor hohen Temperaturen, Korrosion und Verschleiß bieten.

Isolierung

Keramikunterlegscheiben dienen dazu, eine gleichmäßige Kraftverteilung zwischen Bauteilen (in der Regel Bolzen und Schrauben sowie deren Kontaktflächen) zu gewährleisten, die Reibung zu verringern und Oberflächen vor Beschädigungen zu schützen, indem sie als Isolatoren fungieren und Schaltkreise oder Produkte vor elektromagnetischen Wellen und Überspannungen abschirmen.

Keramikunterlegscheiben stellen eine Alternative zu Metallunterlegscheiben dar, da sie sich im Laufe der Zeit nicht abnutzen; dadurch eignen sie sich für kritische Anwendungen, die Isolierung, Hitzebeständigkeit und Korrosionsschutz erfordern. Keramik zeichnet sich zudem durch hervorragende elektrische Leitfähigkeitseigenschaften aus, wodurch sie sich hervorragend für Anwendungen eignet, bei denen Radiowellen zum Einsatz kommen, wie beispielsweise medizinische Bildgebungsgeräte oder Sensoren.

Zur Herstellung dieser Bauteile können keramische Werkstoffe wie Aluminiumoxid und Zirkonoxid verwendet werden. Die Ausführungen sind in flacher Form, als Schulter- oder Hutform sowie mit glatten oder geschlitzten Bohrungen erhältlich. Vor dem Hochtemperatursintern können zudem Formverfahren wie Trockenpressen oder isostatisches Pressen zum Einsatz kommen, um sowohl eine hohe Haltbarkeit als auch Maßgenauigkeit zu gewährleisten.

Korrosionsbeständigkeit

Korrosion ist ein unvermeidbarer Prozess, der alle Werkstoffe betrifft; bestimmte Umgebungsbedingungen und Umstände beschleunigen diesen Prozess jedoch stärker als andere. Daher sind korrosionsbeständige Werkstoffe für zahlreiche Branchen zu einem unverzichtbaren Gut geworden.

Keramikscheiben bestehen aus nichtmetallischen Materialien mit hoher Dichte wie anorganischem Aluminiumoxid oder Zirkonoxid, die hohen Temperaturen standhalten und gleichzeitig abrieb- und korrosionsbeständig sind.

Gewindebefestigungen verteilen die Kraft ungleichmäßig über ihre Länge, und Distanzstücke sowie Unterlegscheiben dienen dazu, diese Spannung zu verteilen und gleichmäßig über die Oberfläche eines Objekts zu verteilen. Unterlegscheiben gibt es in verschiedenen Ausführungen, darunter flache, Schulter-, Hut- oder gerillte Varianten mit glatten oder geschlitzten Löchern, die als Distanzstücke, Unterlegscheiben oder Sicherungsvorrichtungen verwendet werden können.

Aluminiumoxidkeramik gehört aufgrund ihrer hervorragenden Isolier-, Verschleiß-, Hitzebeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit zu den am häufigsten verwendeten Hochleistungswerkstoffen für die Herstellung von Keramikunterlegscheiben. Diese Eigenschaften machen Aluminiumoxidkeramik zu einem hervorragenden Ersatz für Metallunterlegscheiben in aggressiven chemischen Umgebungen, da sie die Reibung verringert und somit dazu beiträgt, den Gesamtverschleiß der Bauteile zu minimieren.

Hitzebeständigkeit

Keramikunterlegscheiben sind dünne Scheiben, die dazu dienen, Lasten auf Gewindebefestigungselementen wie Bolzen oder Schrauben gleichmäßig zu verteilen und zu verteilen, wodurch ihr Gewicht über die gesamte Oberfläche verteilt und die Kraft gleichmäßiger verteilt wird, als dies sonst der Fall wäre. Unterlegscheiben verringern die Reibung zwischen den Kontaktflächen und verteilen die Kräfte gleichmäßiger, wodurch sie dazu beitragen, die Oberflächen vor langfristigen Beschädigungen zu schützen.

Sowohl Aluminiumoxid- als auch Zirkonoxidkeramiken zeichnen sich durch eine hervorragende Hitzebeständigkeit aus, was sie zum idealen Werkstoff für Umgebungen macht, in denen hohe Temperaturen auftreten. Siliziumnitrid verfügt über eine außergewöhnliche Temperaturwechselbeständigkeit und eignet sich daher für Umgebungen, in denen regelmäßig plötzliche Temperaturschwankungen auftreten.

Chemische Inertheit ist ein wesentliches Merkmal von Keramiken und bezeichnet deren Beständigkeit gegenüber Zersetzung durch verschiedene Chemikalien und Umgebungsbedingungen. Als inert geltende Werkstoffe gehen in der Regel keine schädlichen Reaktionen mit anderen Substanzen ein und zersetzen sich nur langsam, was sie zu einer attraktiven Option für Anwendungen macht, bei denen Kontamination ein Problem darstellen kann. Darüber hinaus halten inerte Werkstoffe mechanischen Belastungen stand, ohne im Laufe der Zeit an Festigkeit einzubüßen.

Verschleißfestigkeit

Unterlegscheiben sind wesentliche Bestandteile vieler mechanischer und elektrischer Systeme und dienen als Lager, Abstandshalter und Sicherungselemente, um die Reibung zwischen Oberflächen zu verringern und die Last gleichmäßig zu verteilen. Darüber hinaus tragen Unterlegscheiben zur Regulierung des Wärmemanagements bei, um optimale Betriebstemperaturen zu erreichen, die den Wirkungsgrad der Systeme und Anlagen verbessern.

Keramikscheiben sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften – von Temperaturbeständigkeit über elektrische Isolierung bis hin zu chemischer Inertheit – zu unverzichtbaren Bauteilen in medizinischen Geräten, Luft- und Raumfahrtfahrzeugen sowie Präzisionsinstrumenten geworden. Dadurch eignen sie sich für anspruchsvolle Einsatzbedingungen, unter denen metallische Alternativen schnell verschleißen oder versagen würden. Darüber hinaus tragen ihre Festigkeit und Zähigkeit dazu bei, präzise Toleranzen über einen langen Zeitraum hinweg aufrechtzuerhalten.

Keramische Werkstoffe unterscheiden sich erheblich in ihrer Zusammensetzung; bekannte Beispiele sind Aluminiumoxid, Zirkonoxid und Siliziumnitrid. Härtere keramische Werkstoffe weisen in der Regel eine höhere Verschleißfestigkeit und Hitzebeständigkeit auf; auch die Oberflächenbeschaffenheit beeinflusst die Dichtfähigkeit, den Reibungswiderstand und die Lebensdauer.

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